Spielen mal anders

Videospiele kann man recht schnell erläutern. Meist wird geballert und in ein paar Ausnahmen werden irgendwelche Rennen gefahren. Ach ja Strategie gibt es auch noch…aber da wird ja auch gekämpft. Es geht also immer nur ums Kämpfen und ums Gewinnen. So oder ähnlich denken nicht wenige Menschen die mit diesem neuen Medium bisher nicht in Berührung kamen. Darunter, wie kann es anders sein, viele Christen. Das es in Spielen mal ganz anders zu gehen kann möchte ich anhand von einigen Beispielen aufzeigen. Darin wird weder gekämpft noch muss der Sieg errungen werden, der Weg ist das Ziel.

Cooking Mama – Wie der Titel schon vermuten lässt wird hier gekocht. Und zwar ganz ohne Zauberei. Der Spieler schneidet, kocht und brutzelt. Dabei ist nicht nur Schnelligkeit gefragt sondern vor allem Geschick. Und die vielen Rezepte, laden einen immer wieder zu einer kurzen Runde ein. Die Chance also endlich mal ohne Stress und Lebensmittelverschwendung in der Küche die Sau rauszulassen.

Lost in Blue – Hier geht es ums Überleben, ganz ohne Aliens und Monster. Man wird auf einer Insel angespült und muss sich fortan darum kümmern genug zu essen und zu trinken. Im weiteren Spielverlauf gilt es die Insel zu erforschen damit man sie letztendlich verlassen kann. Ihr werdet Feuer machen, Strandgut aufsammeln, kochen, andere Gestrandete treffen und noch vieles mehr. Für Robinson Crusoes die so ein Abenteuer mal selber erleben wollen, ideal.

Phoenix Wright – Ihr seid ein Anwalt. Es geht also darum Kriminalfälle zu lösen, Zeugen zu befragen und am Ende die Täter zu verurteilen bzw. den Richter von deren Schuld zu überzeugen. Das ist erfrischend anders, wo man die Bösen sonst doch nur höchstens über den Haufen schießt, oder gleich selber der Fiesling ist.

SOS – Kennt ihr diese Survival Horror Spiele? Resident Evil? Silent Hill? Tja streicht einfach das Horror und ihr wisst worum es in SOS – Final Escape geht. Die künstliche und dicht bebaute Insel auf der man sich befindet wird von mehreren Erdbeben erschüttert. Und alles was zu tun ist, ist zu flüchten. Das ist aber alles andere als einfach den ständig stürzen Gebäude ein, werden Straßen überflutet oder Feuer brechen aus. Kuriose, das Spiel wurde von den Erdbeben gepeinigten Japaner entwickelt. Mir hat es viel Spaß bereitet anderen Menschen zu helfen und mir meinen Weg durch die sinkende Stadt zu bahnen.

Dog’s Life – Eigentlich sagt der Name schon alles. Es muss aber nicht wie in Nintendogs ein Hund gepflegt und betreut werden, nein man selber ist der Hund. Also müssen Gerüche erschnüffelt, Aufgaben für sein Herrchen erledigt und Nachbars Hund angebellt werden. Und wem das nicht reicht der kann sein übelriechendes Geschäft einfach vor der Tür des Hundefängers verrichten.

Fortsetzung folgt. Kleiner Ausblick: Ihr werdet schlafwandeln, Leute stechen, in die Haut einer Kakerlake schlüpfen und noch einiges mehr.