Bloxorz

Euch in diesen Tagen ein Spiel vorzustellen ist wahrscheinlich unklug. Die Hälfte aller Erdenbewohner spielt eh Halo 3 und der Rest sitzt vermutlich an einem Spiel der Orange Box. Aber egal, mir bleiben bestimmt noch ein paar Zocker übrig, denen ich mein Flash-Spiel des Monats zeigen kann. Außerdem brauchen Halo oder Half Life Spieler bestimmt auch mal eine Pause. Und da es im letzten Monat mehr Kunst als Spiel gab, bekommt ihr dieses Mal ein echtes, vollwertiges Knobelspiel.

Worum geht es also in Bloxorz? Das ist schnell erklärt. Ein Block muss in jedem Level in einem Loch versenkt werden. Dazu kippt man ihn mittels der Cursortasten zu der gewünschten Seite und überwindet so, viele knifflige Passagen. Einzige Bedingung. Er darf auf gar keinen Fall vom Spielfeld fallen. Klingt leicht? Ist es nicht. Denn die Spielfläche ist nicht riesengroß sondern sehr begrenzt. Häufig lässt man den Stein einmal zu viel kippen und prompt fällt er ins Bodenlose. Die Konsequenz. Ihr beginnt wieder am Levelanfang.

Zu kurz geraten ist die Tüftelei nicht, denn die 33 Abschnitte beschäftigen einen ausreichend lange und im späteren Verlauf kommen allerlei Fallen, Teleporter und andere Schwierigkeiten dazu. Die Optik ist minimalistisch und von schräg oben, schick anzusehen. Aber auch die Ohren werden verwöhnt. Sphärische, elektronische Sounds wabern einem in die Gehörgänge und verbreiten eine angenehm entspannte Atmosphäre. Das ganze läuft zum Glück ganz ohne Zeitdruck ab und wem das alles zu einfach ist, für den zählt das Programm die einzelnen Bewegungen. So kann man versuchen immer schneller bzw. mit wenigeren Zügen ans Ziel zu gelangen. Abspeichern kann man quasi auch. Zu jedem Level gibt es einen eindeutigen Code, der sich im Hauptmenü eingeben lässt.

Und bitte zermartert euch den Kopf nur mit dem Spiel. Von dem Versuch den Titel korrekt Auszusprechen oder über seine Herkunft zu grübeln, rate ich dringend ab. Also, Köpfe und Tastaturen vorgewärmt. Vorhang auf, für Bloxorz.