Immer noch die selbe Unterkunft. Das Waschbecken ist so alt, das der tropfende Hahn es an einer Stelle ein klein wenig ausgehöhlt hat. Ein großer Lacher: Während wir uns verfahren und in einer Sackgasse an einem Hafen landen, singen die Kinks gerade Dead End Street.
Wir besichtigen mit 200 Metern Islands höchsten Wasserfall. Beim Aufstieg werden wir von zahlreichen Fliegen begleitet. Sehr nett. Weniger nett dafür, das sie in Nase und Ohren fliegen. Oberhalb durchqueren wir den eiskalten Fluss und der Abstieg führt uns über einen Baumstamm und durch eine kleine Höhle. Am Nachmittag besichtigen wir einen Vulkankrater. Melanie grüßt alle Wanderer mit einem Hallo-Aua. Was bedeutet das sie die anderen zwar herzlich Grüßt aber gerade – mal wieder – mit ihrem Fuß gegen einen Stein gestoßen ist.
Abends geht’s dann in ein Lavafeld auf die Suche nach einer Tropfsteinhöhle. Die Grotte entpuppt sich als größeres Loch (wir vermuten das sie deutlich tiefer ist, aber ohne Ausrüstung geht da nichts). Das Vulkangeröll kann aber begeistern. Wege gibt es nicht und die unwirkliche Landschaft im Licht der 22Uhr-Sonne ist nicht von dieser Welt.
214km gefahren (ingesamt 393km)