Das Frühstück nehmen wir in einem mongolischen Zelt zu uns. Kalt aber urig.
Meine bessere Hälfte freut sich. Heute ist ein Tag fast ohne Schotter. Dafür mit über 300km der bisher längste Weg. Und wir kommen endlich auch mal in den Genuss von echtem Islandwetter. Bei 2Grad über Null brausen wir durch Regen und sogar Schnee. Cool. Die Berge sind wunderhübsch anzuschauen. Immer wieder reißen die schwarzen Wolken und der dichte Nebel auf und die Sonne zaubert die schönsten Bilder. Wir verfahren uns ohne es zu bemerken. Nachdem wir eine alte Wikinger-Siedlung besichtigt haben stellen wir fest das diese gar nicht auf unserer Route liegt. Von Akureyri (Hauptstadt des Nordens) bekommen wir aus Zeitgründen leider nicht viel mit. Zum Glück sehen wir die Ampeln. Auf den ersten Blick ganz typisch, auf den zweiten sieht man aber dass das Rot nicht Rund sondern in Herzform leuchtet – niedlich.
Am Pferdehof Stöng angekommen erwartet uns leider nur ein altes muffiges Haus. Die Teppichböden und Tapeten stammen vermutlich aus den 60ern. Gut das wir nur eine Nacht hier sind.
364km gebraust (insgesamt 1808km)