Heute Mittag besuchen wir eine kleine Insel. Dieses unter Naturschutz stehende Eiland ist in Privatbesitz und ausschließlich mit einem Traktor erreichbar. Der Farmer fährt rund 30 Besucher – die alle auf einem Anhänger stehen – über eine große Sandbank. Nach dieser halbstündigen Fahrt, läuft er mit uns über den Felsen, erzählt allerlei interessantes über die ersten Siedler die hier 874 landeten und zeigt uns viele Puffins und wenige Raubmöwen. Diese jagen in erster Linie arme Papageitaucher können aber auch Schafe und kleine Kinder töten. Die 15 Millonen Pappageitaucher sind den 15 Tausend Raubmöwen aber deutlich in der Überzahl so das deren Population nicht in Gefahr ist.
Auf dem Heimweg bestaunen wir zwei riesige verbogene Stahlträger. Diese stammen von einer 400 Meter langen Brücke die 1996 nach einem Vulkanausbruch unter dem Gletscher von bis zu 2000 Tonnen schweren Eisbrocken und endlosen Wassermassen weggerissen wurde.
Wir treffen erneut ein Pärchen welches uns schon vor einer Woche über den Weg lief. Er erzählt von abenteuerlichen Furten, heftigen Sandstürmen und verrückten Wanderern.
Wiedermal eine nette Unterkunft. Die Aussicht aus dem Wintergarten in das sonnendurchflutete Tal ist traumhaft. Die Besitzerin liebt den Sommer und hasst den Winter mit seinem Wind. An der Küste, erzählt sie weht er manchmal sogar große Autos um.
295km sagt der Tachometer (insgesamt 3478km)