Meine Frau meistert heute ihren Off-Road-Führerschein.
Kleiner Einschub. Echtes Off-Road ist in ganz Island verboten. Zurecht, weil Boden und Vegetation zerstört werden. Die Natur erholt sich nicht wie in Deutschland innerhalb weniger Monate sondern braucht Jahrzehnte. Dies liegt an den extrem kurzen Jahreszeiten in denen Pflanzen hier wachsen können. Gebiete ohne Grün die aus Lava oder anderem Gestein bestehen zeigen aber auch nach Jahrzehnten immer noch die selben Spuren. Erinnert mich mal wieder an den Mond. Auch wenn dort weniger Geländewagen herum fahren.
Wir machen also unsere erste (und einzige) kleine Tour ins Hochland. Ein Schild erinnert uns daran das die nächste Tankstelle 250km entfernt ist. Dann geht es eine der härtesten Wellblechpiste die wir hier hatten entlang. Es ist beunruhigend wenn immer wieder Steine gegen das Bodenblech schlagen und der Wagen manchmal gar aufsetzt. Aber mein Schatz meistert die 30km mit Bravour.
Am Ziel in Landmannanaugar angekommen bestaunen wir bunte Berge und heiße Flüsse. Vorher stehen wir Minuten lang an einer Furt um die zum Teil riesigen Jeeps beim durchqueren zu beobachten. Die größten erinnern mich an die Monstertrucks die man in Deutschland auf diversen Shows zu sehen bekommt.
381km und kein bisschen leise (insgesamt 3859km)