Tolle neue Handywelt. iPhone und Co. sind schick, klein und können alles. Bald jeder will so ein Gerät sein eigen nennen. Auch mich reizt es, Organizer, Handheld-Konsole und Handy gegen so ein Smartphone einzutauschen.
Schaut man aber genauer hin dann vergeht einem der Spaß. Immer wieder muss man lesen das Apple, mancher Software den Einzug in den App Store verweigert. Im aktuellen Fall eines C64-Emulators sogar einer richtig Guten. Und anders kommen Programme und Spiele nicht auf das Gerät. Musik und Videos kann ich nur über iTunes drauf schaufeln. Selbst wenn ich wollte, für viele Systeme gibt es das gar nicht. Also zur Konkurrenz. Das taufrische Palm Pre soll ja die erste echte Alternative sein. Und tatsächlich die Möglichkeiten scheinen mannigfaltig. Aber scheinbar kann man nicht mal seinen eigenen Jabber-Account benutzen und eine Speed-Dial-Funktion gibt es auch nicht. Kleinigkeiten, die aber nerven. Andere Smartphones haben zum Teil noch gravierendere Probleme.
Warum kochen auch alle ihre eigenes proprietäres Süppchen? Beim Betriebssystem setzt Apple auf das eigene iPhone OS, Palm bringt mit dem webOS zumindest ein auf Linux basierendes. Nützt aber (fast) nichts denn es ist selbstredend Closed Source. Android scheint größtenteils quell offen zu sein. Aber wenn ich lese das man anfangs sogar ein Google-Konto brauchte um sein Telefon zu benutzen ist bei mir schon der Ofen aus.
Es ist gar nicht so schwer. Ich möchte eine Plattform die offen ist und bei der ich selber bestimmen kann was ich darauf installiere. Bei einem Laptop kaufe ich die Hardware und den Rest überlässt man mir selbst. Ich kann mich mit dem vorinstallierten Windows quälen oder mit Linux herumschlagen. Ich Kunde, ich entscheide. Punkt.