Ich sehe ihn nicht nur von weitem. Ich bin tatsächlich dort. Eingeengt in einem schweren Anzug, schwebe ich dennoch federleicht über die weite Oberfläche. Die Sonne steht nicht am Himmel sondern brennt unmittelbar auf mich hernieder, ohne das Blau des Erdenfirmaments. Nichts ist zwischen ihr und mir. Die Umgebung? Grau in grau. Staubgrauer Boden mit Stiefelspuren für die Unendlichkeit, eine schwarzgraue Sphäre über mir und ich in einem hellgrauen Spacesuit darunter. Es ist taghell. Trotzdem funkeln die Sterne wie geschliffene Diamanten. An mein Ohr dringt kein Laut. Eine totenstille Welt, tonloser als an ihrem Ende. Die Einsamkeit ist unendlich und die Freiheit mein Gefängnis. Obwohl ich mich vorwärts bewege, bleibt alles stehen. Nicht um mich herum aber in mir drin.
Genug von der beklemmenden Schönheit. Es zieht mich Heim. Aber ich komme wieder. Der Hollow Moon lässt mich nicht los.