Immer wieder

Nach meinem ersten Island-Urlaub habe ich World of Warcraft an den Nagel gehängt. Gleich am ersten Tag als ich wieder am heimischen Schreibtisch saß. Auch nach den folgenden Trips, habe ich mich von Dingen befreit wo ich das Gefühl hatte sie würden mich belasten oder mir im Weg stehen. Da waren etliche Zeitschriften-Abonnements. Fast alle segneten das Zeitliche. Dieses Jahr traf es die digitale Welt. Meine Accounts bei Twitter, Google und Co. sind Geschichte.

Ich kann nicht genau benennen woran das liegt. Ob es die Weite des Landes ist, oder der Kontrast zu Deutschland, vielleicht etwas anderes – vermutlich eine Kombination. Vieles verblasst vor dem Hintergrund des Kargen. Meine Touren nach Island räumen in mir auf, lassen ein Zeitfenster entstehen in dem ich klarer sehe. Ohne dass ich konkret etwas mache oder mich darauf konzentriere passiert das Jahr für Jahr. Und es tut mir gut.

Weniger ist mehr. Ein abgedroschener Satz an dem dennoch viel dran ist.