Author: Dieter

Abwahl 2013

Bald ist wieder Bundestagsabwahl. Und unsere amtierenden Minister bemühen sich derzeit sehr darum uns Gründe zu geben sie nicht zu wählen. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen lügt, das kennen wir. Verteidigungsminister Thomas de Maizière möchte das Waffen in Behindertenwerkstätten gefertigt werden. Innenminister Hans-Peter Friedrich verdreht das Grundgesetz oder kennt es vielleicht gar nicht.

To Be Continued

Der Mann der mit mir fuhr

Jeden Tag sah ich ihn
von Duisburg nach Kettwig
das war unsere kleine Reise

Ein geborener Spätaufsteher
mit bleierner Müdigkeit geschlagen
noch saß er da, gleich wankte er fort

Der Umstieg in Mülheim
ob pünktlich oder verspätet
es war ihm einerlei

Wo kam er her
wo ging er hin
er wusste es selbst nicht mehr

Das Ende ist nahe – oder auch nicht

Das ist das Ende. So dachten, sprachen und schrieben Hunderttausende als Google gestern bekannt gab den Reader einzustellen. Aber das hat vielleicht auch sein Gutes.

Wer nicht vom Regen in die Traufe kommen möchte setzt in Zukunft auf seinen eigenen Server. Ich trage gerade Alternativen zusammen, getestet habe ich davon bisher keine. Mit fehlt es im Augenblick an Zeit, aber ich habe ja noch bis Juli Ende Juni.

Ich bin aufrichtig erstaunt wie sehr es dem Konzern scheinbar an Empathie mangelt. Man bekommt beinah das Gefühl sie würden die Menschen User mit Absicht von sich Stoßen. Nachdem ich von Gmail zu Roundcube und von Blogger zu WordPress wechselte, hier also ein weiterer Schritt in ein Leben ohne Google.

Wer Vorschläge oder Erfahrungen hat darf diese gerne teilen.

Schnee

Schnee Zuhause ist für mich immer wie Urlaub nach dem Urlaub.

Immer wieder

Nach meinem ersten Island-Urlaub habe ich World of Warcraft an den Nagel gehängt. Gleich am ersten Tag als ich wieder am heimischen Schreibtisch saß. Auch nach den folgenden Trips, habe ich mich von Dingen befreit wo ich das Gefühl hatte sie würden mich belasten oder mir im Weg stehen. Da waren etliche Zeitschriften-Abonnements. Fast alle segneten das Zeitliche. Dieses Jahr traf es die digitale Welt. Meine Accounts bei Twitter, Google und Co. sind Geschichte.

Ich kann nicht genau benennen woran das liegt. Ob es die Weite des Landes ist, oder der Kontrast zu Deutschland, vielleicht etwas anderes – vermutlich eine Kombination. Vieles verblasst vor dem Hintergrund des Kargen. Meine Touren nach Island räumen in mir auf, lassen ein Zeitfenster entstehen in dem ich klarer sehe. Ohne dass ich konkret etwas mache oder mich darauf konzentriere passiert das Jahr für Jahr. Und es tut mir gut.

Weniger ist mehr. Ein abgedroschener Satz an dem dennoch viel dran ist.

Aber wahr

Ich nutze Linux aus Bequemlichkeit.

Schnuller sind wie Korken

Wenn man sie entfernt, kommt Freude raus.

Leben.

Man kommt
macht sein Ding
und
geht wieder
?

Dort stand

Er wollte viel doch konnte wenig.

Haus Friede

Früher wie heute – das Freizeitheim Haus Friede in Hattingen hat sich optisch in den letzten zwei Jahrzehnten wenig verändert. Das ist schön, habe ich dort doch in meiner Kindheit & Jugend viel Zeit verbracht. Leider besitze ich von damals kaum Fotos und da sich vor Kurzem die Gelegenheit ergab, hier ein paar Schwarzweiß-Aufnahmen.